Entstehung und Entwicklung
Der Friedhof wurde auf einem 1905 eingemeindeten Waldgebiet angelegt und am 1. September 1913 eröffnet.
Der Standort liegt in Gartenstadt und Falkenheim.
Mit rund 62 Hektar lässt sich die Ausdehnung von Südfriedhof Nürnberg vor dem Besuch besser einschätzen.
Die heutige Besucheradresse Julius-Loßmann-Straße 53, 90469 Nürnberg verankert diese Entwicklung im aktuellen Stadtgebiet und ist zugleich der Ausgangspunkt für die praktische Erkundung.
Gestaltung und heutiger Charakter
Größter Nürnberger Friedhof; weitläufiger Parkfriedhof nach dem Vorbild des Münchner Waldfriedhofs. Zehn Gräberfelder erinnern an Opfer der Weltkriege.
Auf Südfriedhof Nürnberg bilden Wege, Vegetation, Gebäude, Grabdenkmale und Gedenkbereiche einen zusammenhängenden Erinnerungsraum. Zugleich bleibt die Anlage ein genutzter Friedhof. Wer historische Spuren betrachtet, sollte deshalb Abstand zu aktuellen Beisetzungen und privaten Grabstätten halten.
Geschichte im Gelände entdecken
Die interaktive Karte führt zu 21 Orientierungspunkten, darunter Haupteingang Süd, Aussegnungshalle, Lageplan Südfriedhof 1, Urnenmauer 1. Achten Sie bei einem Rundgang über Südfriedhof Nürnberg auf Wegeachsen, ältere Felder, Kapellen, Gedenkbereiche und Übergänge zu späteren Erweiterungen. Nicht jeder geschichtlich interessante Bereich ist ein öffentliches Ziel; bleiben Sie auf den vorgesehenen Wegen.
Biografische Anknüpfungspunkte
Die Seite Bedeutende Grabstätten stellt ausgewählte, mit Südfriedhof Nürnberg verbundene Personen und Erinnerungsorte vor, darunter Käte Strobel. Biografien ergänzen die bauliche und landschaftliche Geschichte um individuelle Lebenswege. Aktuelle Hinweise für einen Besuch erhalten Sie bei der Friedhofsverwaltung.